Twitter-Nachfolger gefunden

Dienste wie Foursquare und Gowalla kombinieren soziale Netze mit virtuellem Stadtführer und spielerischen Elementen. Auf Konferenzen wie der diesjährigen SXSW wurden diese mobilen Applikationen schon als Nachfolger von Twitter gehandelt.

Wo bei Twitter die Frage „Was machst Du gerade?“ in 140 Zeichen beantwortet werden soll, geht es bei Foursquare und Gowalla um das „Wo bist Du gerade?“ Die 140 Zeichen reduzieren sich hier auf einen Button-Klick, und der Ort ist lokalisiert. Zurzeit ist Foursquare für mehr als 100 Städte international freigeschaltet, in Kürze soll es in allen größeren Städten verfügbar sein.

Als Anreiz bekommen Nutzer für ihre Log-ins digitale Auszeichnungen, so genannte Badges. So wird derjenige, der einen bestimmten Ort am häufigsten besucht, Mayor (Bürgermeister) und erhält kostenlose Getränke, Mahlzeiten oder Dienstleistungen. Auch bei Gowalla kann man sich an seinen Lieblingslocations einchecken und diese seinen Freunden mitteilen. Während man bei Foursquare Tipps zu den einzelnen Orten hinterlassen kann, steht bei Gowalla das Entdecken der Stadt im Vordergrund.

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